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DAS FACHMAGAZIN FÜR FORSTTECHNIK UND HOLZTRANSPORT Dienstag, 02.06.2020
MEDIADATEN

Den Parallelkran C44+ gibt es mit bis zu elf Meter Reichweite. / Foto: WerkDie neue Ponsse Cobra ist fast eine Ergo

(eb/bjb). Die neue Ponsse Cobra hat sehr viel mit der Ergo 8w gemeinsam. Eigentlich hätte die Cobra auf der Ponsse Roadshow präsentiert werden sollen – die musste aber leider Coronabedingt abgebrochen werden. Was sind denn nun die Unterschiede zwischen Cobra und Ergo und warum tragen sie komplett verschiedene Namen?

 

Im Jahr 1996 brachte der finnische Hersteller Ponsse zwei neue Harvester auf den Markt: die Ergo HS16 und die Cobra HS10. Während die Ergo HS16 eine vollständig überarbeitete Maschine der bei älteren Harvester-Profis noch bekannten HS15 mit Wandlergetriebe war, stellte die neue Cobra HS10 eine definitiv „erstarkte“ Version des im Jahr 1992 präsentierten Harvesters HS10 dar. Besonders die Cobra HS10 passte gut in die Zeit: kräftiger Sechszylinder-Motor, geringes Gewicht, kompakte Abmessungen und vor allem – acht Räder! Neben dem erstmaligen Einsatz eines PC-Systems auf einem Harvester beeindruckte die hohe Hydraulikleistung mit jeweils einer separaten Pumpe für Kran und Aggregat. Und auch die Bereifung mit 22,5 Zoll Felgendurchmesser entsprach dem Zeitgeist.

Cobra HS10 – eine Achtrad-Legende

Die Cobra HS10 war äußerst beliebt und ist heutzutage fast schon eine Legende – schließlich war dieser Harvester damals der meistverkaufte Achtrad-Vollernter (diese Position dürfte heute wohl die Ergo 8w einnehmen). Mit der im Jahr 2001 vorgestellten neuen Maschinengeneration, die neben einem neuen Design im wesentlichen durch die Umstellung der Motoren von Perkins und Caterpillar auf Mercedes/MTU gekennzeichnet war, stellte Ponsse die Produktion der Cobra HS10 – für viele überraschend – ein.

Ein Grund dafür war sicherlich der damals schon einsetzende Trend in Richtung 26,5-Zoll-Bereifung. Möglicherweise spielte auch der nahezu identische Preis von Ergo HS16 und Cobra HS10 eine Rolle, der bei vielen Käufern zur Wahl des Ergo führte.

Als Ergänzung der Maschinenpalette präsentierte Ponsse zum gleichen Zeitpunkt den sechsrädrigen Beaver mit einer kostengünstigeren Pendelachse statt eines Dreh-Mittelgelenks und zweiter Bogieachse, einem Vierzylinder-Motor sowie einem Hydrauliksystem mit einer gemeinsamen Arbeitspumpe für Kran und Aggregat. Eine nur kurzfristig angebotene Beaver-Version mit 22,5-Zoll-Rädern auf der Bogieachse wurde nach nur kurzer Zeit mangels Nachfrage wieder eingestellt – eine Bestätigung für den Trend. Die von vielen Kunden aber durchaus bedauernswerte Konsequenz aus dem neuen Produktportfolio: Ponsse hatte nun einige Jahre keinen Achtrad-Harvester mehr im Programm.

Das änderte sich dann 2009 wieder mit der Vorstellung der Modelle Fox und Ergo 8w. Während der Fox hauptsächlich vom schwedischen Markt gefordert wurde, kam der „Druck“ für eine Achtrad-Ergo ganz wesentlich aus Deutschland und England. Die heutige Marktverbreitung der Ponsse-Achtrad-Harvester allein in Deutschland gibt der damaligen Entscheidung mehr als Recht.

www.wahlersforsttechnik.de

 

Der komplette Artikel ist in der Ausgabe FORSTMASCHINEN-PROFI Mai 2020 erschienen.



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