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DAS FACHMAGAZIN FÜR FORSTTECHNIK UND HOLZTRANSPORT Sonntag, 16.12.2018
MEDIADATEN

Wirken recht breit, sind aber nur 600er: die Vorderreifen an Hartmanns K 220R.Christian Hartmanns Kotschenreuther K 220R wird wie ein John-Deere-Forwarder gesteuert

Nach etlichen Kurzholzmaschinen erwarb der Forstunternehmer Christian Hartmann kürzlich seinen ersten Forstschlepper. Das Besondere am Kotschenreuther K 220R ist die Bedienung: Hartmann ließ seinen Schlepper mit Armlehnen und Bedienelementen der John-Deere-Forwarder bestücken.

So macht Waldarbeit Spaß: An diesem lauen Novembertag sind Mütze, Thermosocken & Co. überflüssig, dafür präsentieren die Buchen in der Revierförsterei Lichtenberg ihr wunderschönes Herbstlaub. Wenn man dann noch einen nagelneuen Forstschlepper mit 220 PS unterm Hintern hat, kann es eigentlich kaum noch besser kommen. Der Glückliche in diesem Szenario heißt Christian Hartmann. Der 46-Jährige ist mit seinem Forstunternehmen ganz in der Nähe beheimatet, zum Betriebshof in Sottrum in der niedersächsischen Gemeinde Holle sind es nur wenige Fahrminuten – schließlich rennen Kotschenreuther-Schlepper serienmäßig 40 km/h schnell. In der Revierförsterei Lichtenberg der Forstgenossenschaft Nettlingen hat Hartmann den Einschlag und das Rücken starker Buchen übernommen, teilweise Stammholz, teilweise Palette.

Die dicken Buchen stellen weder den Schlepper noch den Fahrer vor Probleme: Souverän und unaufgeregt landet ein Stamm nach dem anderen auf der Zackenleiste, wird an den Weg gerückt und gepoltert. Der Fahrer scheint durchaus Routine zu haben – hat er aber nicht, der wenige Wochen alte Kotschenreuther ist Hartmanns erste Langholzmaschine! Den Grund für die kaum benötigte Einarbeitungszeit hält der Fahrer in den Händen: Der Schlepper wird per Armlehnen bedient, wie sie an John Deeres Forwardern der E-Serie verbaut wurden. Den K 220R bestellte Christian Hartmann unter der Bedingung, dass er mit einem Sitz wie im Harvester und den Armlehnen wie in seinen Forwardern ausgerüstet werde.

Im Hause Kotschenreuther nahm man die Herausforderung an. Beim Sitz entschieden sich die Franken für den Hersteller Grammer, berichtet Geschäftsführer Eugen Kotschenreuther: „Wir lassen von Grammer den Sitz „Actimo Evolution“ speziell für uns umbauen, da es den für den Forst so nicht gibt.“ Die Stabilität der für die Landwirtschaft entwickelten Sitze reiche für harte Forsteinsätze nicht immer aus. Der Sitz werde mit einen stabileren Unterteil, einem „Federteil“ und stärkeren Armlehnen für Kotschenreuther modifiziert. An diese Halter bauen die Franken ihre Joystickhalter an. Die Steuerung wurde durch Kotschenreuthers Elektriker auf das andere Bedienkonzept umprogrammiert.

Der Wunsch „Sitz wie im Harvester, Bedienung wie im E-Serie-Forwarder“ wurde also erfüllt. Das ganze funktioniert und sieht auch noch gut aus – Kotschenreuther-Kunden können diese Sitz-/Steuerungs-Kombination ab sofort für einen Aufpreis von 1.900 Euro bestellen. Eugen Kotschenreuther gefällt allerdings die Serien-Steuerung besser: „Ich persönlich finde die Original-Armlehnen besser, da sie zu meiner Armlänge besser passen – aber ich bin auch sehr groß.“ Vielen Leuten dürften aber die neuen Armlehnen besser passen, das müsse man einfach ausprobieren.

Großer Schlepper mit dem „kleinsten“ Motor

Bis auf Sitz und Armlehnen ist Christian Hartmanns Kotschenreuther ein ganz normaler Vertreter der K-Serie: Die Maschinen basieren auf landwirtschaftlichen Traktoren von John Deere, werden aber so weit auf Forst getrimmt, dass sie das KWF als Forstspezialschlepper einstuft. Charakteristisch für die „Kotschis“ ist ihre spezielle, nach ROPS, FOPS und OPS zertifizierte Forstkabine. Sie sitzt weiter vorne auf dem Schlepper, was eine schwerpunktgünstige Kranmontage ermöglicht, und bietet viel Platz zum seitlichen oder rückwärtigen Arbeiten. [...]

Jan Biernath

Der komplette Artikel ist in der Ausgabe FORSTMASCHINEN-PROFI Dezember 2018 erschienen.

www.holzhartmann.de
www.kotschenreuther.eu



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