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DAS FACHMAGAZIN FÜR FORSTTECHNIK UND HOLZTRANSPORT Montag, 12.04.2021
MEDIADATEN

Der Kranman P25 wird komplett vom heckseitigen Bedienpult gesteuert. Kranman P25: 8x8-Schubentaster für die Schwachholzernte

Die Aufarbeitung von Schwachholz zählt beim Holzmachen zu den freudlosen Tätigkeiten: Am Ende des Tages schmerzt der Rücken vom Entasten und Ablängen, und der Erfolg – gemessen in Raummetern – ist mäßig. Für Erleichterung und mehr Produktivität sorgen Schubentaster. „Holzmacher Merl“ nutzt einen einzigartigen Prozessor: den Kranman P25.


Als Anbaugeräte für Traktoren und Bagger sind Schubentaster seit Langem auf dem Markt. Die schwedische Firma Kranman bietet mit dem Modell P25 jetzt einen solchen Prozessor als Selbstfahrer an. Die Vorteile liegen im niedrigen Gewicht von nur 1.500 Kilogramm, den kompakten Abmessungen, die den Transport mit einem Pkw-Anhänger ermöglichen, sowie der sehr guten Geländegängigkeit durch einen Achtradantrieb, mit dem sich auch schwieriges Terrain befahren lässt. Der vergleichsweise günstige Anschaffungspreis passt ebenfalls: Der Listenpreis mit Fahrwerk und Benzinmotor beginnt bei 25.000 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer. Der Aufpreis für einen Dieselmotor beträgt 5.500 Euro netto, die Sattelversion ohne Räder kostet 18.000 Euro. Diese Kosten rechnen sich aber erst bei einem überbetrieblichen Einsatz oder für Maschinengemeinschaften. Die vorgestellte Testmaschine kaufte HOLZmachen-Abonnent Johann Merl aus der Oberpfalz für den Einsatz als Lohnunternehmer (siehe Infokasten). Für den P25 entschied er sich aufgrund des niedrigen Bodendrucks, durch den die Maschine die Rückegassen auch verlassen darf. In der Oberpfalz fällt zudem viel Käferholz an, die Maschine ist dadurch rentabel.

Kranman baut in Schweden die kleinere Forsttechnik. Neben dem getesteten Prozessor sind das Rückeanhänger für ATV und Kleintraktoren, kleine Harvester sowie die Kleinforwarder der Bison-Serie mit Nutzlasten von 1,9 bis 2,5 Tonnen.

Motor- und Arbeitswagen

Der P25 besteht aus zwei jeweils vierfach bereiften Laufwagen: Motor- und Arbeitswagen. Beide sind durch ein Knickgelenk verbunden. Gelenkt wird über Hydraulikzylinder vom Bedienpult aus. Der Maschinenführer steht immer hinter dem Kranman: beim Fahren, Entasten und Ablängen. Der vordere Wagen trägt bei Johann Merl einen Dreizylinder-Dieselmotor von Kubota mit 24 PS. Er versorgt den Fahrantrieb sowie die gesamte Maschinensteuerung hydraulisch über zwei Ölpumpen. Vier Radkorbantriebe mit jeweils eigenem Ölmotor bewegen die Bogieachsen. Der Arbeitswagen wird permanent angetrieben, am Motorwagen lässt sich ein 8x8-Allradantrieb zuschalten. Gebremst wird über die Hydraulik.

Auf dem Arbeitswagen befindet sich außer dem Bedienpult das Entastungsaggregat mit der teleskopierbaren Schubeinheit und einer hydraulischen Kettensäge zum Ablängen. Für die gesamte Hydraulik fasst der Öltank 37 Liter. Mit diesem Öl wird auch die Säge geschmiert. Weil der Prozessor in der Oberpfalz auch in PEFC-zertifizierten Wäldern eingesetzt wird, rüstete Johann Merl seinen Kranman auf Bioöl um. Denn wer möchte schon auf seinem Grund Mineralöl mit einer Verlustschmierung verteilen? Die Freigabe für die Umölung erteilte Stefan Burgard, der Geschäftsführer der SB Agrar- und Forsttechnik GmbH in Gillenfeld in der Eifel, Generalimporteur für Kranman in Deutschland.

Teleskop mit Schneidmessern

Maximal kann der Schubentaster Schwachholz bis zu 25 Zentimeter Durchmesser aufarbeiten. Das gefällte Stammholz lässt sich mit einer oberhalb der Säge angebauten Funkseilwinde seitlich zum Prozessor ziehen. Die Zugkraft der Winde beträgt 1.000 Kilogramm, serienmäßig sind 30 Meter Seil aufgewickelt. Beim Seilzug stützt sich der Prozessor mit dem ausgefahrenen Teleskoparm des Entasters gegen die Zugrichtung ab. [...]

Johann Merl

Der komplette Artikel ist in der Ausgabe FORSTMASCHINEN-PROFI April 2021 erschienen.

www.kranman.com
www.sbaf-technik.de




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