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DAS FACHMAGAZIN FÜR FORSTTECHNIK UND HOLZTRANSPORT Sonntag, 20.10.2019
MEDIADATEN

Mit dem JCB Hydradig mal eben schnell in den Wald und die Böschungskante brechen. Dank hydrostatischem Allradantrieb und mit etwas Hilfe des Auslegers kommt die Maschine sogar diesen steilen Hang hoch.Der JCB Hydradig 110W spielt eine universelle Rolle im Forstunternehmen Truskaller

Bagger haben einige von früher wohl so in Erinnerung: langsamlaufende und stylistisch potthässliche Ungetüme, in deren Kabine oft ein unrasierter Grobian mit der „Ernte 23“ in der linken und der Flasche „Astra Urtyp“ in der rechten Hand saß. Dieser Rüpel beschimpfte dann seine Arbeitskollegen, die mit einer Schaufel in der Hand um Baggerunterstützung baten, weil sie es wagten, ihn in seiner heiligen Pause zu belästigen. Es geht zum Glück aber auch anders ...

 

Heute, jedenfalls seit dem neuen JCB Hydradig, geht Bagger vielseitiger. Man setzt den Bagger nicht nur auf Baustellen zum Löcherbuddeln ein, sondern nutzt ihn als Universaltalent und schnelles Eingreiffahrzeug in Forstunternehmen. So macht es zum Beispiel der Forstunternehmer Andreas Truskaller aus Goslar im Harz. Wenn Böschungskanten gebrochen werden sollten, aus welchen Gründen auch immer, musste meistens ein Bagger per Tieflader in den Wald gekarrt werden. Also aufladen, hinfahren, abladen, arbeiten, wieder aufladen und wieder mit dem Tiefladergespann Richtung Heimat zuckeln. Das kostete jedesmal Zeit, Geld und Nerven. Seit dem letzten Jahr löst Andreas Truskaller das völlig anders. Er fährt mit seinem neuen JCBBagger, dem Modell Hydradig, auf eigener Achse zur Arbeitsstelle in den Wald. Der JCB Hydradig läuft auf der Straße 40 Kilometer in der Stunde, und das ist für einen Bagger schon ganz schön schnell. Aber nicht nur die Umsetzgeschwindigkeit dieser Maschine hat Truskaller überzeugt.

Was ist so anders am Hydradig?

Der JCB Hydradig sieht erst einmal nicht wie ein gewöhnlicher Bagger aus. Die Form kommt sehr modern und professionell rüber. Das liegt daran, dass der Motor, der Kraftstofftank, der Hydraulikölvorrat, die Pumpen und weitere Teile im Unterwagen eingebaut sind, so dass der Schwerpunkt bei dieser Maschine 1,5 Meter tiefer liegt als bei vergleichbaren Mitbewerbermodellen im Zehn-Tonnen-Bereich. Ein weiterer Vorteil durch die Anordnung im Unterwagen: Der Oberwagen hat einen geringen Überstand von nur 120 Millimeter. Das sind 29 Prozent weniger als bei vergleichbaren Konkurrenzprodukten, erklärt Steffen Hellwig, der in Köln-Porz als Vorführer bei der JCB-Niederlassung Deutschland arbeitet. Durch die Anordnung der meisten Bauteile im Unterwagen ist die Rundumsicht aus der Kabine hervorragend. Es gibt noch einen weiteren Vorteil bei dieser Konstruktion. Der Geräuschpegel in der Kabine erreicht die in einem Pkw üblichen 69 dB(A). Das ist sehr fahrerfreundlich und macht die Kabine des Hydradig zu einem angenehmen Arbeitsplatz. Eine Auswahl an mechanisch gefederten, optional beheizten und luftgefederten Sitzen verbessert den Arbeitsplatz noch einmal, wobei einstellbare Armlehnen jeden Fahrer schnell eine komfortable Sitzposition finden lassen. Die 360-Grad-Rundumsicht ist außergewöhnlich und ein echtes Novum in dieser Klasse. Das bedeutet aber nicht nur Bedienungsfreundlichkeit, sondern auch Sicherheit für den Fahrer und die Arbeiter innerhalb des Maschinenbereichs. Nach unten reicht das Sichtfeld des Fahrers aus der Kabine heraus bis auf einen Meter an die Aufstandsfläche der Maschine heran. Die vorderen Pratzenabstützungen und das hintere Planierschild sind vom Fahrersitz vollständig einsehbar. [...]

Dieter Biernath

Der komplette Artikel ist in der Ausgabe FORSTMASCHINEN-PROFI Juni 2019 erschienen.

www.jcb.com



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