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DAS FACHMAGAZIN FÜR FORSTTECHNIK UND HOLZTRANSPORT Dienstag, 21.05.2013
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Start FORSTMASCHINEN Seilbahn/-kran

Der Berg ruft

Die 80 PS starke Gantner-Winde ist das Herzstück der Seilbahn. / Foto: MetzSeilbringung im Hochgebirge fordert Mensch und Technik

Auch Schutzwälder in den Bergen überaltern und müssen irgendwann geschlagen werden. Roland Pirchner aus Tirol hat sich mit seiner Firma auf diese Form der Waldarbeit spezialisiert. Wo weder Harvester noch Rückefahrzeug fahren können, ist wahrer Pioniergeist und Forstmaschinentechnik der besonderen Art gefragt.

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Wagners Seiltrick

2012_06_wagner_grForstunternehmer Wagner seilt bei 40-Meter-Gassen mit Raup-Tracs

Der Waldbau der saarländischen Landesforsten ist speziell. Der Gassenabstand liegt bei 40 Metern, Rückepferde werden verhältnismäßig oft eingesetzt und Kronenteile gefällter Bäume müssen im Bestand bleiben. Forstunternehmer Gerald Wagner reagiert auf die saarländischen Verhältnisse mit Strategie und kleiner Rücketechnik von Martin Alther.

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Seilkran-Holzernte in Frankreich

01_2012_bois_grDer Seilkran etabliert sich langsam

Bernhart Bois aus dem elsässischen Mollkirch ist eines der wenigen auf die Seilkranernte spezialisierten Forstunternehmen in Frankreich. Die Rahmenbedingungen für die Holzernte mit Seilkranen sind in Frankreich noch schlecht. Inzwischen erkennt aber die öffentliche Forstverwaltung das Potential der Seilkrantechnik und unterstützt Betriebe wie Bernhart Bois. Das Forstunternehmen verfügt zudem über hochqualifizierte Mitarbeiter und gute Kontakte zu einem der großen Hersteller mobiler Forstseilbahnen in Österreich.

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Doppeltrommelwinde mit Anbauturm

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Ein schnell aufzustellender Seilkran kann im Forstbetrieb wertvolle Dienste leisten. Bei der Seilarbeit im Hang, bei der bodenschonenden Bringung über Moorflächen, bei Problemfällungen, bei denen das Holz über gepflegte Rasenflächen transportiert werden muß. Wenn der Seilkran zudem auch noch mit ein paar Handgriffen an die Doppeltrommelwinde an- und auch schnell wieder abgebaut werden kann, damit diese wieder zum Langholzrücken bereitsteht, ist das eine sinnvolle Lösung. Das Prinzip ist einfach: Doppelwinde in die Dreipunkthydraulik des Schleppers hängen, den neuen Ritter KSK-3 Kurzstreckenseilkran mit ein paar Bolzen an der Bergstütze befestigen, abspannen – und die Seilarbeit kann beginnen. Ritter zeigte diese Kombination jetzt während einer Praxisvorführung bei Kassel.

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Give me Moor!

deininger_moos_seilen_grMit dem Seilkran bei der Wiedervernässung des Deininger Moores

Über den Einsatz von Seilkrananlagen wurde in dieser Zeitschrift schon viel geschrieben. Doch hier in der Nähe von Kleindingharting (Oberbayern) ist etwas anders: Es fehlen die Berge! Aber warum ist der Forstunternehmer Bernhard Alt dann mit seinem Valentini-Seilkran vor Ort?

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Seilbahntechnik alter Schule

wasensteiner_rungenkorb_grForstbetrieb Wasensteiner seilt starke Tannen per Langstreckenseilbahn

Liebhaber vermeintlich fortschrittlicher Technik kommen bei Jakob Wasensteiner nicht auf ihre Kosten: In seinem Forstbetrieb wird Seilkrantechnik „alter Schule“ betrieben. Rückständig oder wenig leistungsfähig arbeiten die Oberbayern aber keinesfalls, wovon sich Forstmaschinen-Profi bei einem Besuch im Dezember überzeugen konnte.

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FORSTMASCHINEN-PROFI TV: Das Felsenmeer in Hemer


Die Holzernte mit dem Hubschrauber ist ein Job für Spezialisten und sehr gefährlich.



   

Nichts dem Zufall überlassen

Ein Super-Puma-Transporthubschrauber fliegt einen der drei Gittermasten für die Seilbahn zur Trasse.  / Foto: ObererHolzernte im Hochgebirge mit mobiler Langstreckenseilbahn

In den Graubündner Alpen hat das Unternehmen Candinas SA Multiservis Anfang Mai eine spektakuläre Seilbahn für die Durchforstung eines Schutzwaldes aufgebaut. Der Bau der Seilbahn war die einzige Möglichkeit, Holz zu ernten und ins Tal zu liefern; denn Forststraßen gibt es in diesem Gebirgswald nicht. Die Seilbahn könnte ein Vorreiter für weitere Erntearbeiten im Hochgebirge werden. Dort bleiben die Wälder meist ungenutzt, überaltern und bieten immer weniger Schutz vor Lawinen, Steinschlag und Erdrutschen.


Auch für gebirgserprobte Seilbahnspezialisten wie das Unternehmen Candinas SA Multiservis ist der Hieb in Rabius, einem Dorf der Surselva im oberen Vorderrheintal, ein Holzschlag der Superlative: 2.300 Meter Trassenlänge mit einem Höhenunterschied von 1.000 Metern – vom Tal bis dicht unter die Baumgrenze.


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