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DAS FACHMAGAZIN FÜR FORSTTECHNIK UND HOLZTRANSPORT Samstag, 28.01.2012
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Eindrucksvolle Demo gegen Nationalpark

Hier zeigen über 2.000 steuerzahlende Bürger sehr eindrucksvoll, was sie vom geplanten „Nationalpark“ halten. Nämlich nichts!Über 2.000 Bürger im Landkreis Lippe wehren sich mit einem Protestmarsch

Am 21. Januar demonstrierten in Detmold über 2.000 Bürger gegen den geplanten Nationalpark Teutoburger Wald. Aufgerufen dazu hatte die Initiative Unser Teutoburger Wald. Es wären vermutlich noch mehr Demonstranten geworden, wenn es nicht wie aus Kübeln geschüttet hätte. Die Gegner des geplanten Nationalparks Teutoburger Wald hatten mit dem Wetter aber auch großes Pech. Der Dauerregen, der über Detmold niederging, konnte den Willen der Demonstranten jedoch nicht brechen. Hier war der wirklich harte Kern gekommen und bewegte sich in einem eindrucksvollen Zug durch das Städtchen im Teutoburger Wald.

BILDGALERIE ZUM THEMA


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Forstmaschinen-Profi Januar 2012 DAS AKTUELLE HEFT: FORSTMASCHINEN-PROFI JANUAR 2012

Aus der aktuellen Ausgabe:

Dicke Dinger treffen Heavy Duty
Transport mit Allrad-Kraft
Seilkran-Holzernte in Frankreich


Inhaltverzeichnis Forstmaschinen-Profi 01-2012 (PDF, 365 kB)
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Damit macht die Waldarbeit einfach mehr Spaß

Ungefähr zwei Raummeter (Ster) faßt der Wagen. Bedient wird der Kran über eine Fünfhebel-Steuerung.Sinnvolles Zubehör für Quad und ATV

Die Situation ist aus allen Waldbesitzarten bekannt. Hier sind ein paar Käferbäume aufzuarbeiten, dort hat der Schnee einige Fichten von der Krone „befreit“. Im Normalfall werden diese Bäume manuell gefällt, aufgearbeitet und erst einmal liegengelassen. Irgendwann muß der Rücker dann mit dem Forwarder oder dem Seilschlepper, also mit einer teuren Spezialmaschine, diese geringen Mengen mühselig zusammenkarren. Das ist weder effektiv noch kostengünstig; da ist der Streit um die Kosten vorprogrammiert. Oder man überläßt diese Mengen schließlich einem Brennholz-Selbstwerber, also einem Holzmacher, der das Holz dann mühsam an denErschienen in HOLZmachen Pkw-befahrbaren Weg schleppen muß. Dafür extra einen großen Trecker herbestellen? Es geht auch anders und macht dazu auch noch Spaß!

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Seilkran-Holzernte in Frankreich

01_2012_bois_grDer Seilkran etabliert sich langsam

Bernhart Bois aus dem elsässischen Mollkirch ist eines der wenigen auf die Seilkranernte spezialisierten Forstunternehmen in Frankreich. Die Rahmenbedingungen für die Holzernte mit Seilkranen sind in Frankreich noch schlecht. Inzwischen erkennt aber die öffentliche Forstverwaltung das Potential der Seilkrantechnik und unterstützt Betriebe wie Bernhart Bois. Das Forstunternehmen verfügt zudem über hochqualifizierte Mitarbeiter und gute Kontakte zu einem der großen Hersteller mobiler Forstseilbahnen in Österreich.

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Dicke Dinger treffen Heavy Duty

01_2012_hsm_1_grWolfgang Hilebrand rückt mit seinem HSM 805HD vornehmlich dickes Holz

Am Rande des Altdorfer Waldes, wenige Kilometer südöstlich von Ravensburg, ist der Boden gut nährstoff- und wasserversorgt. Die hier mehrheitlich wachsenden Fichten gedeihen prächtig und wurden offensichtlich stets sorgsam bewirtschaftet. Jedenfalls steht an manchen Waldorten eine dicke, schöne Fichte neben der anderen – Orte, an denen Dicke Dinger wachsen, Orte für FORSTMASCHINEN-PROFI.

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Transport mit Allrad-Kraft

01_2012_iglhaut_grIn Unterfranken werden Mercedes-Transporter zu Allradlern

Wie schön ist es doch, mit einem reinrassigen Geländewagen in den Wald zu fahren. Auch die entlegenste Maschine kann ein Forstunternehmer mit solch einem Allradfahrzeug mit Geländeuntersetzung erreichen. Leider kann ein gewöhnlicher Geländewagen nur begrenzt Ladung, also rund eine Tonne, aufnehmen. Wer die wöchentliche Dieselration für seinen Harvester transportiert, kommt da schnell an Kapazitätsgrenzen. Wie schön ist es da doch, mit einem Transporter in den Wald zu fahren. Dessen Zuladung kann bei 2,5 Tonnen und mehr liegen. Jedoch fehlt dem Transporter natürlich die nötige Kletterfähigkeit. Ein feuchter Waldweg kann bereits das Ende einer Versorgungsfahrt sein. Wie schön wäre doch eine Kreuzung aus beidem, aus Geländewagen und Transportfahrzeug. Diese Kreuzung gibt es, und sie heißt nicht etwa „Geländewagentransporter“, sondern „Iglhaut Allrad“. Eine Firma dieses Namens verpaßt Mercedes-Transportern einen echten, permanenten Allradantrieb.

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30 Zentimeter für den besseren Stand

12_2011_fautz_grFirma Fautz macht John-Deere-Traktoren fit für den Wald / Kabinen-Verschiebung

Firmen, die landwirtschaftliche Traktoren für den forstlichen Einsatz umrüsten, gibt es viele; bei den meisten stimmt sogar die Qualität, so daß Newcomer schon mit besonderen Lösungen auf sich aufmerksam machen müssen, um aus der Masse hervorzustechen. Seit anderthalb Jahren mischt auch die Firma Fautz aus Biberach (Baden) kräftig auf diesem Gebiet mit. Die Baden-Württemberger haben sich einige interessante Lösungen einfallen lassen, beispielsweise das Versetzen der Kabine um satte 30 Zentimeter zur Verbesserung der Standsicherheit.

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Eine 48 Meter lange Douglasie

12_2011_douglasie_gr
Als wir den Forstunternehmer Franz-Xaver Haimerl besuchen, liegt das dicke Ding schon am Boden und ist leider auch schon abgelängt. Einen Tag vor unserer Ankunft in Hausen hatte Haimerl diesen Kaventsmann gefällt. Die 48 Meter lange Douglasie brachte es auf einen Inhalt von 14,87 Festmeter. In insgesamt sechs Abschnitte wurde der Stamm aufgeteilt und vermessen. Fünf Meter, sieben Meter, 13 Meter und dreimal vier Meter lange Abschnitte konnten aus dem Stamm gewonnen werden. Der obere Stamm zersplitterte beim Aufprall; der verwertbare Rest wurde ins Industrieholz geschnitten. Gerückt hat Haimerl den Baum mit einem Ponsse-Rückezug mit Seilwinde, der die Last souverän bewältigte. Zum fotografieren blieben uns nur der Stubben und die Einzelteile der gewaltigen Douglasie, die uns aber auch noch beeindruckten.

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